Ablauf

 

 

 

 

 

 

Trainingsablauf

 

Der Unterricht beginnt mit Aufwärmübungen. Nicht nur Ausdauer und Beweglichkeit werden dabei trainiert, sondern auch Reaktionsvermögen und Koordination.

Der erste Unterrichtsteil besteht aus gemeinsamer Wiederholung von Grundtechniken (Hiebe, Paraden und Sicherheit). So werden die Kenntnisse wiederholt und Grundwissen vertieft.

Jeder Schüler kann hier Techniken und Fechtgeschwindigkeit weitgehend selbst bestimmen und so zu seiner Tagesform finden, Lernerfolge feststellen oder an Schwachpunkten arbeiten.

Die Übungsphase geht nun in den Hauptteil des Trainings über, den themenbezogenen Unterricht. Es werden neue Grundschläge und Paraden erarbeitet. Es wird in kleinen Gruppen mit mehreren Trainern trainiert, sodass auf jeden Einzelnen eingegangen werden kann entsprechend dem Kenntnisstand, der Ausdauer und Kondition.

 

 

Hört sich das für Sie interessant und viel versprechend an?

 

Dann zögern Sie nicht und schnuppern mal beim Anfängerkurs rein. Mit Spaß und Aktion werden Sie schon schnell die Grundschläge mit dem Übungsschwert erlernen viel über die mittelalterliche Kampfkunst erfahren, erste Kampfchoreographien einüben und sogar Ihren ersten eigenen Schaukampf entwerfen können!

Wer Spaß daran findet, kann bereits nach kurzer Zeit am Schaukampftraining teilnehmen, und sich am Mittelalterlager beteiligen.

 

Schwertkampf ist nicht gefährlicher als sonstige sportliche Hobbys! Mittelalterliche Kampfkunst ist auch für Frauen und Jugendliche ab 14 Jahren bestens geeignet.

Bei nicht Volljährigen ist eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorausgesetzt. (Bitte zum Training mitbringen.)

 

 

 

Warum sollte man Schwertkampf erlernen?

 

Mittelalterlicher Schwertkampf ist ein reines Aufeinander-Einschlagen, zudem ist der Kampf mit Schwertern ungemein gefährlich, so manche Vorurteile.

Bereits im Mittelalter war der Schwertkampf bei weitem kein kunstloses Geprügel, sondern eine anspruchsvolle und facettenreiche Kampfkunst, dessen Faszination bis heute ungebrochen ist!

Blickt man sich in der Geschichte etwas um, stößt man auf eine Fertigkeit, welche viele Jahrhunderte hindurch zur Ausbildung eines Mannes gehörte: Das Fechten. Die Ausbildung hatte durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder andere Schwerpunkte; das Erlernen der Fechtkunst hingegen entpuppte sich als eine Konstante, welche bis in die späte Neuzeit ihren festen Platz hatte. Warum legte man auf das Erlernen dieser Kunst so viel Wert? Das liegt sicherlich an den vielseitigen Eigenschaften, die durch das Fechten geschult und ausgebildet werden:

Das Fechten mit dem Langen Schwert fordert den Körper sehr vielseitig. Der Fechter trainiert seine Beweglichkeit, Schnelligkeit und Kraft auf natürliche und ganzheitliche Weise. Es ist kein zusätzliches Krafttraining nötig. Er lernt seinen Körper besser kennen und trainiert die Hand-Augen-Koordination.